Gewinner 2005
An der zweiten Preisverleihung des Förderpreises für Innovationen gewann am 15. November 2005 das Projekt "meteoblue" von Mathias Müller vom Institut für Meteorologie, Klimatologie und Fernerkundung der Universität Basel.
Der Gewinner erhielt die Preissumme von 15'000 Schweizer Franken. Zuvor präsentierten er und die anderen drei nominierten Bewerber ihre Projekte im Museum für Kommunikation in Bern.

Mathias Müller mit SWITCHaward-Zertifikat
Das meteoblue-Team (von links): Alexandre Barbey, Mathias Müller, Ueli Joss
Weitere Bilder befinden sich in der Gallery unter Photos
Die Jury hat das Projekt des Gewinners mit folgenden Worten gewürdigt:
Meteoblue bietet – als Nebenprodukt der Forschungstätigkeit am Institut für Meteorologie der Universität Basel – über das Internet zugängliche, extrem hochauflösende Wetterinformationen für jedermann und -frau. Das Angebot ist reichhaltig; es beinhaltet schweiz- und europaweite Darstellungen zu Niederschlag, Temperatur, Wind, Wolkendecke, Luftfeuchtigkeit und vielem mehr, für die kommenden drei Tage. Die Grundlage für die Berechnung der Darstellungen bietet ebenfalls das Internet, denn es ermöglicht den Zugang und das Einsammeln der Riesenmenge notwendiger Daten, die zweimal täglich auf dem Rechner in Basel verarbeitet wird.
Meteoblue agiert in der Verbindung des natürlichen Phänomens des Wetters mit dem Internet; auf der einen Seite sind verschiedene Sensoren und Messgeräte, welche meteorologische Daten einsammeln und ins Internet einspeisen und auf der anderen sind Menschen, die via Internet Zugang zu den Prognosen finden, um ihre wetterabhängigen Tätigkeiten zu planen. Das schnörkellose visuelle Informationsangebot von meteoblue hat zudem eine hypnotisierende Qualität, die verschiedenen Darstellungen animieren zum explorieren und interpretieren. Der visuelle Zugang zu Information informiert nicht nur, sondern bietet auch die Möglichkeit zum besseren Verständnis der Wetterentwicklungen. Die Jury schätzt die herausragende, vielseitige und fesselnde Informationsqualität von meteoblue und das Selbstverständnis, ein Forschungsnebenprodukt als für viele Menschen wertvolle Informationsquelle anzubieten.






